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WEINKÖNIGIN RHEINHESSEN 2012 / 2013

„Wenn des Kind emol Woikenischin werd kaaf ich em die Kleedcher“ – Zitat Werner Diegel. Das war immer die Aussage meines verstorbenen Großvaters, bereits seit meinem ersten Lebensjahr. Er hatte dabei immer das Amt der Verbandsgemeinde Weinkönigin im Hinterkopf.

Von klein auf bin ich immer mit in die Weinberge und habe natürlich auch das Geschehen rund um die Weinproduktion im Keller und den Verkauf mitbekommen und natürlich auch mitgeholfen – wie das in einem Familienbetrieb so üblich ist. So ist meine Affinität zum Wein auch nicht allzu überraschend.



Weinkoeniginnen
Ramona
Gaeste
Weinkoenigin
Weinkeller

 

WEINKÖNIGIN RAMONA

Als ich dann, in meiner Oberstufenzeit, am Elisabeth Langgässer Gymnasium in Alzey eine besondere Lernleistung zum Thema „Hat der rheinhessische Weinanbau noch Zukunft?“ anfertigte, legte ich im Rahmen dieser auch einen Weinlehrpfad auf dem Schulgelände an. Durch die derartig intensive Auseinandersetzung mit dem Thema, wurde mir erst bewusst wie komplex und auch wahnsinnig interessant das Thema Wein doch ist, und dass es heutzutage auf viel mehr ankommt, als nur auf ein rein handwerkliches Können.

Direkt nach meiner bestanden Abiturprüfung ging ich dann für ein Jahr nach Australien, um dort als Backpacker zu arbeiten und zu reisen. Während dieser Zeit viel mir irgendwann auf wie oft ich doch mit voller Begeisterung über das Thema Wein sprach und vom Essen, den Menschen, der Kultur und der Landschaft in der Heimat schwärmte.

Noch während ich auf der andern Seite des Erdballs war, erfuhr ich von meiner Mutter, dass direkt wenn ich heimkommen würde das Weinfest der Verbandsgemeinde Bad Kreuznach in Pfaffen-Schwabenheim stattfindet und man auf der Suche nach Weinmajestäten sei. Da war dann für mich klar, auch mit den Worten meines Großvaters im Hinterkopf, ja da bewerbe ich mich. Das wird sicherlich auch eine interessante Erfahrung werden, und wenn ich schon Australier für deutschen bzw. rheinhessischen Wein begeistern kann, dann klappt das mit den Deutschen sicher auch.

So kam ich dann im Mai wieder zurück und wurde drei Wochen später zur Weinkönigin der Verbandsgemeinde Bad Kreuznach gekrönt und sammelte viele positive Erfahrungen in meinem Amtsjahr. Ich begegnete auch vielen anderen Majestäten unter anderem dann auch meiner Vorgängerin Helgard Frey und unterhielt mich mit ihnen über die Erfahrungen mit dem Amt, die auch alle superinteressant und aufregend klangen.

Also dachte ich mir dann, warum nicht? Was spricht dagegen das ganze Anbaugebiet vertreten zu wollen? So entschloss ich mich dann meine Bewerbung bei Rheinhessenwein e.V. einzureichen. Meine ganze Familie unterstützte mich mit Rat und Tat bei dieser Entscheidung. Auch wenn mein Vater der ganzen Sache bis zum Schluss immer sehr kritisch gegenüberstand, und mich immer an die Verantwortung und den Zeitaufwand der mit diesem Amt im Zusammenhang stehe erinnerte, kamen nie Zweifel auf.

So kam es dann, dass ich im September 2012 zur Rheinhessischen Weinkönigin gewählt und gekrönt wurde. Seitdem darf ich zusammen mit meinen drei Prinzessinnen; Angelina Schmücker, Alina Hammer und Lena Kessel, das größte deutsche Weinanbaugebiet vertreten. Deshalb treffen Sie mich zurzeit auch nicht so oft im Weingut an. Aber wenn Sie Interesse an meinen vielen tollen Terminen haben, können sie das Meiste dazu auf meiner Facebook-Seite nachlesen.

© winzerhof-diegel.de